Innovationsforum
„Hybridteile:
Innovative Technologien für den Leichtbau - ein branchen- und netzwerkübergreifender Ansatz in Mitteldeutschland
Bewerbung im Rahmen des Förderprogramms Unternehmen Region „Innovationsforen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die neuen Länder
vorgelegt vom
isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH Regionale Innovationsinitiativen – Neue Länder/Reg-In
vorgelegt beim
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Projektträger im DLR
in Kooperation mit:
Laufzeit: 01.10.2010 - 31.03.2011
weitere Informationen unter:
http://www.hybrid-mitteldeutschland.de/
Flyer-Inovationsforum-Hybridteile
Innovationspotenziale von Hybrid-Bauteilen
Die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen aus Hybridwerkstoffen ist ein Innovationsfeld mit großem Potenzial. Hybridwerkstoffe bieten in einer Kombination aus mindestens zwei unterschiedlichen Werkstoffen deutlich bessere Eigenschaften als jede Teilkomponenten für sich. Es können Formteile entstehen, die für einen konkreten Anspruch die maßgeschneiderten Werkstoffparameter besitzen. Typische Anwendungen beschränken sich bislang vor allem auf die Luftfahrtindustrie.
Mit dem Potenzial der Gewichts- und Verbrauchsreduzierung stehen den innovativen Werkstoffen aber auch die Fahrzeugindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, die Medizin-, Energie- und Elektrotechnik oder der Elektrogerätebau offen. Inwieweit der Nutzen aus der Gewichtsreduzierung die Mehrkosten bei der Herstellung aufwiegen kann, entscheidet über den Erfolg der neuartigen und hoch belastbaren Verbundwerkstoffe.
Chancen für die Region Mitteldeutschland
Mitteldeutschland verfügt über ausgezeichnete Voraussetzungen das Innovationsfeld „Hybridteile“ erschließen. Zahlreiche, überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben sich erfolgreich als Zulieferer im Automobilmarkt etabliert. Diese Unternehmen beteiligen sich engagiert und aktiv an den Werkstoff- und Technologieentwicklungen. Für Entwurf und Konstruktion von Hybridteilen verfügt Mitteldeutschland über eine Reihe von Institutionen mit vielfältigen Kompetenzen, wie z. B. Hochschulen und Universitäten sowie die Fraunhofer-Institute IAP, IFF und IWM.
Die neuen Hybridwerkstoffen bringen neben Chancen auch Risiken mit sich. Neue Ausrüstungen und Technologien sind notwendig. Um die optimalen Werkstoff- und Produktionskennwerte zu erreichen bedarf es aufwendiger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die drei Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, MAHREG Automotive und POLYKUM e.V. werden die tragenden Säulen des geplanten Innovationsforums „Hybridteile“ sein. Sie verbinden mit ihren Netzwerkstrukturen die Firmen mit dem fortgeschrittenem Know-how der Forschungseinrichtungen.
Das Innovationsforum wird neue Impulse für die Entwicklung der Hybridtechnologie in Mitteldeutschland setzten. Nur so können die Unternehmen ihre Position im harten internationalen Wettbewerb erhalten und ausbauen.