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Arbeitskreis Faserverbund im POLYKUM e. V.

Neuer Schwung aus Chemnitz

Wednesday, 31 August 2011 09:27
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IQ-Preisträger 2011 im Portrait: Die Windkraft wird eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Energieversorgung spielen. Die mit dem IQ-Clusterpreis ausgezeichneten Sensoren von FiberCheck sorgen dafür, dass sich die Rotoren der Anlagen effizient und sicher im Wind drehen.

Manchmal ist die Zeit einfach reif für eine neue Idee und deren erfolgreiche Umsetzung. „Unser Forschungsprojekt FiberCheck entstand 2007 durch die Entwicklung eines Körperschallsensors für die Überwachung von Kugellagern, die von der Professur für Mikrosystem- und Gerätetechnik im Auftrag der Industrie vorgenommen wurde“, erinnert sich Projektgeschäftsführer Dipl.-Kfm. Tobias Meyhöfer.
„In Gesprächen mit anderen Wissenschaftlern der TU sei dann die Frage aufgekommen, ob sich ein solcher Sensor nicht auch für die Überwachung von Kunststoffstrukturen adaptierbar lasse“, so Meyhöfer weiter. Daraus wurde ein interdisziplinäres und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt der vier Professuren für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, Mikrosystem- und Gerätetechnik, Schaltkreis- und Systementwurf sowie Marketing und Handelsbetriebslehre an.. [gesamter Artikel]

 

GFK-Recycling heißt künftig CompoCycle

Wednesday, 31 August 2011 09:25
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Nun ist es amtlich, das neue GFK-Recycling-Konzept: Der erste Schritt auf dem Weg zum europaweiten Wiederverwertungssystem für glasfaserverstärkte Kunststoffe heißt von nun an CompoCycle.

 

Entwickelt wurde CompoCycle von dem deutschen Unternehmer Rudolf Zajons in Kooperation mit Holcim (Deutschland) AG, die in einem einzigartigen Verfahren aus GFK-Abfällen Energie und Rohstoffe für die Zementherstellung machen. Als erstes dänisches Unternehmen hat sich die Fiberline Composites A/S für die Beteiligung an dem zukunftsträchtigen Recycling-System entschieden, das für die gesamte GFK-Branche einschließlich ihrer Abnehmer große Bedeutung erlangen wird.

 

Die europäische Faser-Kunststoff-Verbund-Branche steht voll hinter der Lösung, da die Zementschiene als zurzeit nachhaltigste Recyclinglösung für GFK anzusehen ist. Mit ihrer stofflichen und thermischen Wiederverwertung entspricht sie der europäischen Abfallrichtlinie.

 

Bei Fiberline hofft Nachhaltigkeitschefin Benedikte Jørgensen, dass sich weitere Firmen beteiligen: "Fiberline hat durch CompoCycle sein Null-Deponie-Ziel fast erreicht. Die Zementlösung stellt unseres Erachtens eine einfache, saubere und äußerst nachhaltige Nutzung von GFK-Abfällen dar. Wir freuen uns über die Unterstützung durch den europäischen Verband und hoffen, dass möglichst viele Unternehmen nachziehen."

 

So verfährt Zajons beim GFK-Recycling:
GFK besteht aus Glasfasern, d.h. Sand, in Duroplast-Matrix, d.h. Energie. Von beidem, Sand und Energie, benötigt die Zementindustrie ziemlich viel. GFK-Abfälle können so große Mengen primäre Rohstoffe und fossile Energie ersetzen.

  1. Fiberline beliefert Zajons mit GFK-Abfällen.
  2. Zajons zerkleinert die Abfälle in einem mehrstufigen Verfahren. Durch die Zugabe weiterer Recyclingmaterialien (Homogenisierung) entsteht ein einsatzfähiger Ersatzstoff für die Zementindustrie.
  3. Mit der fertigen Ersatzstoffmischung beliefert Zajons ein Holcim-Zementwerk in Norddeutschland. Das Ergebnis ist nachhaltiger Zement.

Durch Wiederverwertung von 1000 Tonnen Fiberline-Profilen spart man auf diese Weise rund 450 Tonnen Kohle, 200 Tonnen Kalk/Kreide, 200 Tonnen Sand und 150 Tonnen Aluminiumoxid (Quelle: Holcim, 2010). Am Ende bleiben weder Staub noch Asche oder andere Restprodukte übrig.

 

www.compocycle.com

 

Evonik entwickelt Faserverbundwerkstoffe für leichtere Autos

Wednesday, 29 June 2011 09:07
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Gemeinsam mit drei weiteren Industriepartnern (Johnson Controls, Jacob Plastics und Toho Tenax Europe) sowie der Universität RWTH Aachen (Institut für Textiltechnik und Institut für Kraftfahrzeuge) entwickelt Evonik in der strategischen Forschungs- und Entwicklungseinheit Creavis ein neuartiges... [gesamter Artikel]

 

Dow Automotive: CFK-Anwendungen in den Fahrzeugbau integrieren

Wednesday, 29 June 2011 08:58
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Kohlefaserverstärkte Kunststoffe versuchen die Automobilbauer verstärkt zur Gewichtsreduzierung einzusetzen. Herausforderungen dabei sind, die Wirtschaftlichkeit der Verarbeitung bei großen Stückzahlen und die Robustheit in der Montage sicherstellen. Die neuen Verbundmaterialien und Klebstoffe Voraforce und Betaforce sollen... [gesamter Artikel]