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Aktuelles

Fachmesse "Leuna Dialog"

Montag, 14. Mai 2012 um 07:27 Uhr

LEUNA/MZ. "Chemie verbindet"steht in großen Lettern auf einem Plakat im Leunaer cCe-Kulturhaus. Doch nicht Moleküle oder Metalllegierungen sind damit gemeint, zumindest nicht direkt, sondern Beziehungen zwischen Firmen. Zum bereits siebenten Mal trafen sich am Donnerstag Wirtschaftsvertreter auf der Fachmesse "Leuna Dialog".

Insgesamt 80 Produzenten und Dienstleister aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zum Kongresszentrum gegenüber des Chemieparks, um Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und auch zu schauen, was die Konkurrenz zu bieten hat. Fast jeder Raum wurde genutzt. "Zur ersten Messe vor sieben Jahren hatten wir hier 29 Aussteller und noch viel Platz, in diesem Jahr waren alle Plätze schon nach drei Wochen vergeben", so Martin Halliger, Pressesprecher der Infra-Leuna GmbH und gleichzeitig Geschäftsführer des cCe-Kulturhauses.

"Der Andrang zeigt, dass das Geschäft am Standort Leuna für Investoren interessant ist", verkündete Andreas Hiltermann, seines Zeichens Mitglied der Geschäftsführung von Infra-Leuna. Er wies auch auf politische Entwicklungen hin, die die Standortfaktoren im Land und speziell in Leuna negativ beeinflussen. "Die Großindustrie braucht beispielsweise verlässliche Energiequellen", so Hiltermann, "auch der sachsen-anhaltische Wassercent stellt für uns eine unnötige Millionenbelastung dar." Er forderte die Landesregierung auf, wieder chemieindustrie-freundliche Politik zu betreiben.

Doch von politischen Rahmenrichtlinien lassen sich große Unternehmen wie die Domo-Gruppe momentan nicht abhalten, weiter in den Chemiepark zu investieren. Der seit Anfang des Jahres amtierende Geschäftsführer des belgischen Unternehmens, Luc De Raedt, gab bekannt, dass die Produktion der vielseitigen Kunststoffe Caprolactam und Nylon 6 komplett nach Leuna verlegt wird, um Transportkosten zu sparen. So bliebe allein die Hauptverwaltung des Konzerns mit ...[gesamter Artikel]

 

Kunststofferzeuger melden mehr Produktion und Umsatz

Montag, 14. Mai 2012 um 07:23 Uhr

Die Produktion von Kunststoff ist in Deutschland im vergangenen Jahr um 1,4% auf 20,7 Mill. t gestiegen, der Umsatz der Kunststofferzeuger auf 25,3 Mrd. EUR und damit um 7,5%. Dies erklärte der Vorsitzende von Plastics Europe Deutschland e.V., Dr. Wolfgang Hapke, bei einem Wirtschaftspressegespräch des Verbandes in Augsburg.

Augsburg (rom) – Das Umsatzwachstum im Inland war mit 9,8% um vier Prozentpunkte deutlich größer als im Ausland, wo 5,8% mehr erlöst wurden.

Der Export verzeichnete 2011 in der Menge gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 2,5% auf 11,9 Mill. t – dies jedoch bei einem wertmäßigen Anstieg um 8,3%.

Der Import verharrte 2011 mit 8,4 Mill. t auf dem Vorjahresniveau bei einer Steigerung des Wertes um 13,3% auf 14,5 Mrd. EUR (lesen Sie in der kommenden Ausgabe der K-Zeitung - Nr. 10, Erscheinung am 25. Mai 2012 - einen ausführliche Analyse der von Plastics Europe Deutschland präsentierten Zahlen).

Positive Signale gibt es auch bei der Beschäftigung. 2011 haben nach Hapkes Angaben fast 38.000 Menschen in der Kunststofferzeugung gearbeitet – ein Anstieg um 3,1%.

Verband erwartet Wachstumspause

Wie der Vorsitzende von Plastics Europe Deutschland betonte, sei mit den Geschäften 2011 das Vorkrisenniveau wieder erreicht oder "um einen Hauch überschritten". Es sehe aber so aus, als lege man nach erfolgreicher Aufholjagd nun eine Wachstumspause ein. Dementsprechend rechnet der Verband für das laufende Jahr mit einem Wachstum in Größenordnung des Bruttosozialprodukts.

Wie der Verbandschef vor der Presse resümierte, sei ein kontinuierliches weltweites Wachstum der Kunststoffproduktion – im Zeitraum der vergangenen 60 Jahre um durchschnittlich 9% pro Jahr -, nicht überraschend. Durch seine hervorragenden Eigenschaften spiele das Material in allen Endabnehmerindustrien eine wichtige Rolle und sei dadurch für das tägliche Leben unverzichtbar geworden.

Dies könne an der Entwicklung der deutschen Abnehmerbranchen für Kunststoffe festgestellt werden. So war 2011 das wichtigste Einsatzgebiet für Kunststoffe die Verpackung, in die rund jede dritte Tonne (34%) des Materials ging. Der Bau folgte mit 24 Prozent, die Fahrzeugindustrie mit 9% und der Elektro- und Elektroniksektor (E&E) mit etwa 6%.

Auch Kunststoffverarbeiter gut im Geschäft ...[gesamter Artikel]

 

Kontakte und Aufträge im Koffer

Mittwoch, 02. Mai 2012 um 07:18 Uhr

Volle Hallen, dichtes Gedränge an vielen Ständen: 195 000 Besucher waren an fünf Tagen auf der Hannover Messe, die damit wieder das Niveau des Boomjahres 2008 erreichte, teilte die Messegesellschaft gestern zum Abschluss mit. Die rund 45 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt auf der weltgrößten Industrieschau kehren überwiegend zufrieden zurück.

"Aus China waren in diesem Jahr besonders viele Aussteller und Gäste in Hannover, doch dieser Markt ist für uns zu weit weg. Aber Osteuropa wird für uns immer wichtiger, dort wächst die Nachfrage", sagt Jana Heinrich, für den Verkauf bei der ThermHex Waben GmbH aus Halle zuständig. Das kleine Unternehmen stellt Polypropylen Wabenkerne her. Dabei wird bei der Fertigung von sogenannten Sandwichelementen weniger Holz als bislang üblich benötigt und so Gewicht eingespart. Sie werden im industriellen Leichtbau etwa bei der Fahrzeugherstellung, im Schiffbau oder im Bauwesen eingesetzt. "Leichtbaumaterialien sind stark gefragt. Es gibt immer wieder Interessenten, auf die wir selber gar nicht kommen würden." So habe man Gespräche mit einem Backprozessoptimierer gehabt, der die Waben für den Brötchentransport einsetzen wolle.

Auf einem Gemeinschaftsstand des Landes Sachsen-Anhalt präsentierte sich die Contall Container- & Behälterbau Kretschmer GmbH aus Zörbig-Schrenz (Anhalt-Bitterfeld). Marketing-Mitarbeiterin Jana Kretschmer sagte, die Firma nutze die Messe vor allem, um Kontakte zu neuen Zulieferern zu knüpfen und die geschäftlichen Verbindungen in die Nachbarländer zu verstärken. Contall baut Container als Spezialanfertigung nach Kundenwunsch, die von Entsorgungsbetrieben, in der Landwirtschaft und von Kommunen eingesetzt werden. "Diese Kunden besuchen die Hannover Messe traditionell nur wenig, aber dennoch sind wir mit dem Verlauf zufrieden. Es sind viele Interessierte an unseren Stand gekommen, die aus Sachsen-Anhalt stammen oder die sich in unserem Bundesland ansiedeln wollen und Partner suchen", so Kretschmer. Wie Contall sucht auch die Herotron E-Beam Service GmbH aus Bitterfeld-Wolfen eine Nische mit wenig Anbietern. Das Unternehmen mit seinen 18 Beschäftigten ist als Dienstleister vor allem für die Kunststoff- und Schmuckindustrie tätig - mit Elektronenstrahlen werden Einwegspritzen sterilisiert oder aus unscheinbaren Kristallen farbenprächtige Edelsteine hergestellt. "Wir wollten in Hannover unseren Bekanntheitsgrad erhöhen, gerade auch international", sagt Vertriebsmitarbeiter Lutz Gebhardt. ...[gesamter Artikel]

 

Univations-Projekte beim landesweiten Businessplan-Wettbewerb ausgezeichnet

Donnerstag, 26. April 2012 um 13:35 Uhr

Das Unternehmen ConVela Erinnerungskultur wurde beim Businessplanwettbewerb (II. Phase) Sachsen-Anhalt in Magdeburg in der Kategorie „Kreativ" mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der zweite Preis in derselben Kategorie ging an den Businessplan der Gründerinnen Susanne Sachse und Saskia Moser, Absolventinnen der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. Beide Unternehmen werden im Rahmen des Landesförderprojektes Kreativmotor am Univations Institut für Wissens- und Technologietransfer der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg betriebswirtschaftlich betreut. David Elias Blunck, Projektmanager des Kreativmotors, sprach in seiner Laudatio für ConVela davon, dass sich die Persönlichkeiten beider Gründerinnen wunderbar ergänzen und im Team enorme kreative Energie spürbar sei.

ConVela wurde 2011 von Juliane Uhl und Stefanie Oeft-Geffarth gegründet und entwickelt Erinnerungselemente für die unterschiedlichen Wegmarken des Lebens – Geburt, Einschulung, Jugendweihe/Konfirmation, Schul- und Studienabschluss, Eheschließung, Jubiläen und das Lebensende mit dem Tod. Es werden alte Bräuche und Rituale aus dem traditionell-religiösen in einen modernen Kontext übersetzt und persönliche Erinnerungsstücke entwickelt. Dabei legt ConVela zunächst den Fokus auf die Themen Abschied, Trauer und bleibende Erinnerungen und versucht so, eine völlig neue Erinnerungskultur zu etablieren.

Weitere Sieger der zweiten Phase des Businessplanwettbewerbs wurden am Mittwoch, dem 25. April 2012, im Theater in der Grünen Zitadelle in Magdeburg vom Netzwerk für Unternehmensgründungen in Sachsen-Anhalt, ego.-BUSINESS, prämiert. In der Kategorie „Technologie" siegte das Unternehmen ID Breeder vor Mixed Reality Marketing, die ebenfalls am Univations Institut in Halle betreut werden. In der zweiten Phase des Businessplanwettbewerbs stand der „Kleine Businessplan" auf dem Prüfstand der Juroren. Der so genannte „Kleine Businessplan" beinhaltet die Weiterführung des Ideenpapiers aus Phase I. Er ergänzt schwerpunktmäßig die Geschäftsidee mit der Marketingstrategie und ist somit die Vorstufe zum „Bankreifen Businessplan" (Phase III). In dieser Phase werden die fünf Erstplatzierten mit einer Siegerprämie von jeweils 2.000,- € ausgezeichnet.

Wer den Weg in die Selbstständigkeit plant oder eine Existenzgründung vollzogen hat, die nicht länger als drei Jahre zurückliegt, dem bietet der diesjährige Businessplanwettbewerb noch eine letzte Chance! Der Abgabetermin für den „Bankreifen Businessplan" ist der 15. Juni 2012! Die Teilnahme ist kostenfrei und bietet für die Teilnehmer nur Vorteile. In jedem Fall erhalten sie ein hilfreiches Feedback zur Ausarbeitung Ihres Unternehmenskonzeptes und im besten Fall winken jeweils 5.000,- € für die Erstplatzierten der einzelnen Kategorien sowie verschiedene Sonderprämien.


Weitere Informationen finden Sie unter:

www.egobusiness.de
www.univations.de
www.convela.de


Förderung

Das Projekt Kreativmotor wird im Rahmen der ego.-Existenzgründungsoffensive des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt und aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Pressekontakt

Bert-Morten Arnicke
Weinbergweg 23
D-06120 Halle (Saale)
Tel.: +49. 345. 13 14 27 03
Fax: +49. 345. 13 14 27 01
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: www.kreativmotor.de

 

KraussMaffei ernennt Golz zum "President Spritzgießtechnik"

Montag, 23. April 2012 um 09:08 Uhr

Die KraussMaffei-Gruppe in München hat Dr. Hans Ulrich Golz zum „President" des gruppenweiten Segments Spritzgießtechnik ernannt. Bernhard Merki, CEO der Netstal Maschinen, verlässt das Unternehmen. Mit der Neustrukturierung auf der Führungsebene wurden auch weitere Führungspositionen in der Spritzgieß- und Reaktionstechnik neu besetzt.

„Wir wollen unseren Kunden über deren gesamte Wertschöpfungskette einen noch höheren Mehrwert generieren. Dazu werden wir unsere Spritzgießaktivitäten gruppenweit stärken, wobei wir den eigenständigen Marktauftritt der Marken Netstal und KraussMaffei mit einem klar definierten Produktportfolio und jeweils eigenständig agierender Vertriebsorganisation aufrecht erhalten", erläutert Jan Olaf Siebert, Vorsitzender des Vorstands der KraussMaffei. Leiter („President") des gruppenweiten Segments Spritzgießtechnik wird mit Golz ein ausgewiesener Maschinenbauexperte, der bisher im Unternehmen als Leiter des Segments Extrusionstechnik und Geschäftsführer von KraussMaffei Berstorff erfolgreich fungierte.

Dr. Karlheinz Bourdon und Frank Peters, bisher für Spritzgieß- und Reaktionstechnik bei KraussMaffei verantwortlich, werden im Rahmen der Neustrukturierung...[gesamter Artikel]

 

SONOTEC: Ultraschall-Senkrechtprüfköpfe für Metalle und Kunststoffe

Montag, 23. April 2012 um 09:06 Uhr

Der Ultraschallspezialist Sonotec aus Halle/Saale brachte vor kurzem mit zunächst acht verschiedenen Senkrechtprüfköpfen eine neue Produktfamilie für die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) auf den Markt.

„Bisher entwickelten und produzierten wir Ultraschall-Senkrechtprüfköpfe ausschließlich gezielt auf Kundenanfrage. Ab Anfang 2012 zählen diese speziellen Prüfköpfe für die ZfP jedoch zu unserem Standardproduktprogramm und sind ab Lager lieferbar", erklärt Sonotec-Geschäftsführer Dr. Santer zur Horst-Meyer.

Die neue Produktreihe startete vorerst mit vier SE-Senkrechtprüfköpfen sowie vier IE-Senkrechtprüfköpfen mit montierbarer Schutzmembran. Beide Typen sind in einer großen und einer kleinen Ausführung mit den Frequenzen 2 oder 4 MHz erhältlich.

Entdecken kleinste tiefer liegende Materialfehler

Die neuen Sonoscan-Prüfköpfe eignen sich speziell für die zerstörungsfreie Untersuchung von Metallen und Kunststoffen auf kleinste Materialfehler und...[gesamter Artikel]

 

China: Schlüsselmarkt für den Export von K&G-Maschinen

Montag, 23. April 2012 um 09:04 Uhr

China entwickelt sich zu einem bedeutenden Abnehmer von Kunststoff- und Gummimaschinen, teilt der Fachverband VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen (KuG, Frankfurt) mit. Im Jahr 2010 verzeichnete der Verband Exporte nach China in Höhe von insgesamt rund 2,1 Mrd EUR, das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um über 67 Prozent. Für 2011 liegen noch keine Gesamtzahlen vor, aber es ist davon auszugehen, dass Deutschland auch im vergangenen Jahr seine Führungsposition im Export halten konnte, insgesamt wurden 2011 Kunststoff- und Gummimaschinen im Wert von über 766 Mio EUR nach China ausgeführt – ein mehr...[gesamter Artikel]

 

BMS: Verfahren für Polyolherstellung mit Kohlendioxid

Montag, 23. April 2012 um 09:02 Uhr

Für die Herstellung von Polyetherpolyolen hat Bayer MaterialScience (BMS, Leverkusen) in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein neues Verfahren entwickelt. Polyetherpolyole werden bisher vorwiegend aus Erdölderivaten hergestellt. Durch das neue Verfahren wird Kohlendioxid für die Synthese genutzt und in das Polymer-Rückgrat eingebaut. Dabei entstehen Polyether-Polycarbonat-Polyole, die BMS für die Anwendung in Weichschaumprodukten...[gesamter Artikel]

 

AVK: Keine Versorgungsengpässe bei Naturfaser-Verbundwerkstoffen trotz Flachs-Fehlernte

Mittwoch, 11. April 2012 um 07:30 Uhr

"Mit großer Erleichterung blickt die europäische Automobilindustrie auf die letzten Monate zurück. Trotz einer Fehlernte bei Flachs im letzten Jahr kam es zu keinen Engpässen bei der Belieferung mit Naturfaser-Verbundwerkstoffen", sagt Dr. Ralph Greiner von der Daimler AG und Vorsitzender des Arbeitskreises Naturfaserverstärkte Kunststoffe der AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V.

Diese Materialien spielen in der Automobil-Industrie eine große Rolle im energiesparenden Leichtbau und werden vor allem in Türinnenverkleidungen, Dämmmaterialien und Kofferraumauskleidungen eingesetzt. Aufgrund schlechten Wetters war die westeuropäische Flachsernte im vergangenen Jahr um 20% geringer als in den Vorjahren. Flachsfasern spielen eine bedeutende Rolle bei den Naturfaser-Verbundwerkstoffen, die u.a. in der europäischen Automobilindustrie eingesetzt werden. Daher habe im Sommer 2011 große Sorge geherrscht...[gesamter Artikel]

 

Das Fraunhofer PAZ wächst: Eröffnung Erweiterungshalle in Schkopau

Mittwoch, 04. April 2012 um 07:28 Uhr

Schkopau, 3. April 2012 Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau (Sachsen-Anhalt) erweitert seine Arbeitsgebäude um eine Logistikhalle mit Büroräumen. Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Fraunhofer für Angewandte Polymerforschung IAP. Erarbeitet werden hier Lösungen für Fragestellungen zur Optimierung der Prozesskette vom Syntheserohstoff bis zum Bauteil nach Maß.

In der 400 m2 großen Erweiterungshalle werden Materialien wie Granulate und Holzfasern gelagert sowie im Fraunhofer PAZ hergestellte Produkte für die Kunden zwischengelagert.

Zudem werden zusätzlich auf 150 m2 neue Büroräume für acht Arbeitsplätze bereitgestellt. »Das ist für unser Wachstum wie auch für die Region ein hervorragendes Signal«, betont Professor Ralf B. Wehrspohn, Institutsleiter des Fraunhofer IWM die zusätzliche Schaffung von Büroräumen.

»Wir freuen uns, dass wir den Logistikprozess mit der neuen Halle nun vollständig optimiert haben und unseren Partnern einen noch schnelleren Ablauf garantieren können«, erklärt der Institutsleiter des Fraunhofer IAP Professor Hans-Peter Fink.

Die Erweiterungshalle wurde mit 1,3 Millionen Euro aus den Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und aus Fraunhofer-Mitteln im Rahmen des Konjunkturpaketes II erbaut. Anteilig erfolgt die Finanzierung über 500.000 Euro vom Land Sachsen-Anhalt und 800.000 Euro aus Fraunhofer-Mitteln.

Die Schwerpunkte des Fraunhofer PAZ im Bereich Synthese sind die Entwicklung neuer Polymersysteme und ihre Überführung vom Labor- in den Pilotanlagenmaßstab, die Verfahrensentwicklung und -optimierung sowie die Synthese von Mustermengen. Im Bereich Verarbeitung liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung anwendungsspezifischer Thermoplast-Compounds und prototypischer Bauteile unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse der Verarbeitung auf die Werkstoff- und Bauteileigenschaften.

http://www.polymer-pilotanlagen.de

Daten und Fakten

  • Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ erarbeitet Lösungen für Fragestellungen zur Optimierung der Prozesskette vom Syntheserohstoff bis zum Bauteil nach Maß.
  • Im Fraunhofer PAZ können eine Vielzahl technisch relevanter Polymersynthesenverfahren in einem weiten Spektrum von Reaktionsbedingungen abgebildet werden. Weiterhin stehen auch verschiedene Verarbeitungsverfahren, einschließlich Injection Molding Compounding (IMC), zur Verfügung.
  • Schwerpunkte im Bereich Synthese sind – neben der Entwicklung neuer Polymersysteme und ihrer Überführung vom Labor- in den Pilotanlagenmaßstab – die Verfahrensentwicklung und -optimierung sowie die Synthese von Mustermengen.

Der Bereich Verarbeitung widmet sich der Entwicklung anwendungsspezifischer Thermoplast-Compounds und prototypischer Bauteile unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse der Verarbeitung auf die Werkstoff- und Bauteileigenschaften.

 

Fraunhofer-Institut für
Werkstoffmechanik IWM
Walter-Hülse-Straße 1
06120 Halle
Pressekontakt:
Jasmine Ait-Djoudi
Telefon +49 345 5589-213
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www.iwm.fraunhofer.de/presse-undveranstaltungen

 
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